Lese-Rechtschreib-SchwÀche/Störung (LRS)

LRS-Förderung

Die Förderung von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern (SuS) mit LRS (Lese-RechtschreibschwĂ€che/-störung) ist im Rahmen schulischer Fördergruppen nur sehr begrenzt möglich. Die UnterstĂŒtzung durch die Eltern ist erforderlich und in EinzelfĂ€llen bedĂŒrfen diese SuS außerschulischer, professionneller Förderung. Die Eltern erhalten bei Bedarf eine Information ĂŒber außerschulische Fördermöglichkeiten und Hinweise zu Übungsmaterial fĂŒr die hĂ€usliche Übung.

Diagnose
1. Falls bereits vorhanden, legen Eltern bei der Anmeldung und Aufnahme des Kindes
ein Gutachten eines Kinderpsychologen/ Schulpsychologen oder einer vergleichbaren
Institution vor, das eine LRS diagnostiziert hat.
2. Die DeutschlehrerInnen geben nach Korrektur der ersten Klassenarbeit eine erste RĂŒckmeldung ĂŒber einen LRS-Verdacht. Diese SuS werden von unserem SonderpĂ€dagogen zusĂ€tzlich getestet. Daraus kann sich Folgendes ergeben:
-keine LRS
-BestĂ€tigung des Verdachts: eine Testung außerhalb der Schule wird empfohlen und die SuS haben-je nach KapazitĂ€ten-die Möglichkeit an dem schulischen Förderunterricht teilzunehmen.
-LRS wird bestÀtigt: Zusatzförderung (nach KapazitÀten) und Nachteilsausgleich (zum Beispiel ZeitverlÀngerung, Nichtbewertung der Rechtschreib-und Zeichensetzungsfehler).

Fördermöglichkeiten
In den JahrgÀngen 5 bis 8 wird die Lese-Rechschreibförderung in zusÀtzlichen Förderstunden parktiziert. Die SuS arbeiten mit einem Computerprogramm, mit ArbeitsblÀttern sowie mit speziellen Arbeitsheften. Auf individuelle Förderung innerhalb der Gruppe wird Wert gelegt. Die einzelnen Fehlerschwerpunkte werden im Vorfeld anhand von Tests festgestellt.

 

Weitere und ausfĂŒhrlichere Informationen sind im LRS-Erlass NRW zu lesen
https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulrecht/Erlasse/LRS-Erlass.pdf